Der Pilger Kamanita
steht noch das Heiligtum, freilich in sehr verfallenem Zustande. Schon l?ngst fand in diesem uralten Tempelchen kein Opferdienst me
e darbietenden Mitmenschen nicht vorenthielt. Solche pilgerten denn auch in gro?er Zahl zu ihr hin, und zwar vornehmlich nach Sonnenuntergang junge verliebte Leute beiderlei Geschlechts, und es gab b?swillige Zungen, die b
da? meine Abreise meinem Feinde Satagira gewi? kein Geheimnis bleiben konnte. Aber schon nach wenigen Stunden der Fahrt machte ich in einem gro?en Dorfe Halt und lie? meine Karawane dort ihr Nachtquartie
und wirren Formen gegen den sternenfunkelnden Himmel. Ich war am Ziele. Kaum hatte ich mich aus dem Sattel geschwungen, so waren auch meine Freunde schon an meiner Seite. Mit einem Aufschrei des Entzückens stürzten Vasitthi und ich einander in die Arme, halb besinnungslos vor Freude des Wiedersehens, und ich wei? nur noch von Liebko
s tat das gute M?dchen nicht so sehr, um die Heilige zu rufen, als vielmehr, weil sie sah, da? diese schon zum Tempelchen hera
rgen sei. Die Heilige erhob prüfend den Blick zum Himmel und meinte, da das Siebengestirn gerade eine ungemein günstige Stellung zum Polarstern einn?hme, dürfte sie wohl hoffen, da? die Geister ihre Hilfe nicht versagen würden; worauf sie Somada
knüpfende Legende wird im Kapitel "Bu
und wie dies von unz?hligen Küssen, Tr?nen und Umarmungen unterbrochen wurde: das w?re ich nicht einmal mehr imstande, dir genau zu erz?hlen, denn es ist in meinem Ged?chtnis nur wie die Erinnerung an einen wirren Traum zurückgeblieben. Noch weniger aber kann ich, wenn du selbst nicht ?hnl
Tempel heraus. Die Heilige wollte nun auch uns die Zukunft
wenn eine unheildrohende Zukunft
wohl wegen ihrer Heiligkeit freundliche Lebenserfahrungen gemacht haben
hre Worte nicht locken; schluch
ob die Zukunft mit unerbittlichem Gesicht dreinschaute.
aber eben, weil sie grundlos war, vermochten meine beredtesten Worte wenig oder gar nichts. Die Tr?nen rollten unaufh
und dort vereinigt auf immer himmlische Wonne genie?en.... O, Kamanita! Versprich mir das--wie viel st?rker wird das mich aufrichten als alle tr?stenden Worte! Denn diese sind ja doch ge
llte ich dich dann nicht überall finden?" sagte ich, "
Augenblick, in dem wir sprechen, geh?rt
e ich, "gibt es ein Par
der Seligkeit zu richten, steht dort eine reine Geburt bevor, aus dem Scho?e einer Lotusblume. Die erste Sehnsucht nach jenem Paradiese bringt dort im heiligen, kristallklaren See eine Knospe
zen, als sie so sprach mit einer Stimm
r Sinsapab?ume die Milchstra?e sich in sanft strahlendem Alabasterglanz durc
silbernen Wellen, die die Lotusseen jener seligen Gefilde speisen,--unsere ga
d unsere Herzen bebten gemeinsam bei dem g?ttlichen Gedanken, da? in diesem Augenblick in unabsehbaren Welt
eine Arme, wo sie wie leblos liegen blieb, nachdem sie noch ei
bestieg mein Pferd und ritt davon, ohne