Der Pilger Kamanita
otusteichen, Marmorh?uschen und Jasminlauben, wo zu dieser Tageszeit immer ein reges Treiben herrschte. Hier lie?en wir uns in einer goldenen Schaukel von der Dienerschaft schaukeln, w?h
n Freund aus der
msten H?usern, um die Vindhya-bewohnende G?ttin durch Ballspiel zu verehren. Du kannst von Glück sagen, Gastfr
icht zweimal sagen, sondern f
nen und Goldspangen zu sehen--was soll man dann erst von dem Spiele selbst sagen, das diesen Schwellgliederigen die mannigfaltigste Gelegenheit gab, ihre ganze Anmut in überaus reizenden Stellungen und Bewegungen zu entfalten? Und doch war das nur glei
nblick vor Entzücken str?ubten. Und nun begann sie zu Ehren der G?ttin, deren Verk?rperung sie schien, ein kunstreiches Spiel. L?ssig warf sie den Ball zu Boden, und als er dann langsam emporstieg, gab sie ihm mit ihrer sch??linggleichen Hand, deren Daumen sie etwas krümmte und deren zarte Finger sie ausstreckte, einen kr?ftigen Schlag, trieb dann den aufsteigenden Ball mit dem Handrücken empor und fing ihn beim Herabfallen in der Luft wieder auf. Sie warf i
bchen eines K?figs sah, in dem ein Wundervogel niedlich umherhüpfte. Dabei geschah es, da? unsere Blicke sich pl?tzlich begegneten; und noch heute, o Fremder, verstehe ich nicht, wie es zuging, da? ich nicht augenblicklich tot niedersank, um in einem Wonnehimmel wiedergeboren zu werden. Aber es
ten, meine kristallene Halskette, an der ich ein Amulett trug. Die Kette zerri?, er stürzte zu Boden und ich erhaschte den Ball. Wütend sprang er auf und schleuderte mir die Kette vor die Fü?e. Das Amulett war ein Tigerauge, kein gerade sehr kostbarer Stein, aber dieser war ein unfehlbares Mittel gegen den b?sen Blick--und jetzt, als der seine mich traf, mu?te ich ihn gerade vermissen. Aber was kümmerte mich das? Hielt ich doch den Ball, den ihre Lotushand
Lakshmi zu Ende, die M?dchen verschwanden von
vers?hnlichen Ha? geschworen habe. Das lie? mich nun v?llig kalt; wie viel lieber h?tte ich erfahren, wer meine G?ttin war. Ich scheute mich aber, danach zu fragen, ja, als Somadatta mich mit der Sch?nen necken wollte, tat ich sehr gl
nem Mangobaum meinem von Liebesglut gepeinigten K?rper Kühlung bot, die siebensaitige Vina als einzige Gef?hrtin, der ich meine Sehnsucht anvertraute. Sobald aber die abnehmende Tageshitze einen Ausflug erlaubte, überredete ich Somadatta, mit mir nach dem Lustgarten zu fahren, obschon
Ghats und bestiegen schlie?lich eine Barke, um uns in die fr?hliche Flottille zu mischen, die jeden Abend auf den Wogen des heiligen Stro
stürmische Hoffnung aufgeben und den Bootsfüh
ch zu mir zu nehmen; denn wie der lieblich singende ?akora nur von Mondstrahlen lebt, also lebte ich nur von den Strahlen jener Mondgesichtigen, obgleich sie mich nur durch den Nebel der Erinnerung erreichten; doch hoffte ich zuversichtlich, da? sie an diesem Abend im Lustgarten mit ihrem vollen Glanz mich letzen und beleben würden. Aber auch diesmal wurde ic