Der Pilger Kamanita
hoch aufgeschürzt, fest gegürtet und das Schwert in der Hand, nach der Westseite des palastartigen Ha
hatten gehüllte Felsenwand, überstiegen dann mit Leichtigkeit die Mauer und befanden uns nun auf einer gro?en, mit Palmen, As
itzen, und bei diesem Anblick fing ich an so heftig an allen Gliedern zu zittern, da? ich mich an die Brüstung lehnen mu?te, deren marmorne K?lte meine in F
e von dem unverhofften Glück, sie hier zu treffen, hervorstammeln. Als sie aber meine gro?e Zaghaftigkeit bemerkte, schien sie selber ruhiger zu werden. Sie setzte sich wieder auf die Bank und lud mich mit einer l?ssigen Bewegung ihrer Lotushand ein, neben ihr Platz zu nehmen, w?hrend sie mit einer Stimme, die sehr leicht und gar lieblich zitterte, mir versicherte, sie sei sehr glücklich über diese Gelegenheit, mir zu danken, weil ich ihr den Ball mit solcher Geschicklichkeit zurückgeworfen h?tte, da? keine St?rung im Spiel entstanden sei; denn w?re das geschehen, so w
m einen solchen Duft von Bewunderung haben entstr?men lassen, da? du dad
twortete sie, "du bist ja gewohnt, in deiner Hei
es Wort gewesen w?re, und da? ich nur so gesprochen h?tte, um nicht mein sü?es Geheimnis dem Freunde preiszugeben. Das wollte sie aber nicht glauben, oder tat wenigstens so; und darüber verga? ich dann glücklich meine ganze Schüchternheit, geriet in gro?en Eifer, um sie zu überzeugen, und erz?hlte ihr, wie bei ihrem Anblick der Liebesgott sein
ge an meiner Brust verbarg und mir in kaum h?rbaren Worten gestand, da? es ihr ebenso gegangen sei wie mir, u
sen, bis pl?tzlich der Gedanke an meine unmittelbar bevorstehende Abreise wie ein sc
r verlassen wolle, wenn ich mich auch als Tagel?hner in Kosambi verdingen müsse.--In den Wind gesprochen waren alle Beteuerungen, da? meine Verzweiflung bei der Trennung nicht geringer sei als die ihre, und da? nur die harte, unerbittliche Notwendigkeit mich so bald von ihr wegrisse. Kaum da? sie unter Schluchzen ein paar Worte hervorbringen konnte, um zu fragen, warum es denn so notwendig sei,
hlang und mich wieder und wieder kü?te und vor Freude lachte und weinte. Freilich sagte sie nun gleich: "Da siehst du, es ist gar nicht so notwendig, da? du schon wegreisest, denn dann mü?test du es ja unbedingt tun."--Als ich mich aber anschickte, ihr Alles noch einmal auseinanderzusetzen, schlo? sie mir den Mund mit einem Kusse und sagte, sie wisse, da? ich sie
dem Bescheid, da? mein Gesch?ft leider noch nicht v?llig erledigt sei, und ich infolgedessen darauf verzichten müsse, die Heimreise un
r Gesandte selber hereintrat. Erschrocken sprang ich auf und verbeugte mich tief vor ihm, w?hrend er mit zie
ch immer unbeendigten Gesch?ft zu rede
ch?fte im Gange sind, wenn ein junger Fant pl?tzlich eine Stadt nicht verlassen kann, selbst
i, stie? er bei mir auf einen Widerstand, mit dem er offenbar nicht gerechnet hatte. Vom befehlenden Ton ging er zum drohenden, von diesem zuletzt zum bittenden über. Er erinnerte mich daran, wie
hl warten müssen, bis wieder einmal eine Gesandtschaft nach Kosambi ginge, bevor ich zu meiner Vasitthi zurückkehren k?nnte! Nein, ich woll
as alles war in den Wind gesprochen. Endlich verlie? er mich in gro?em Zo
meiner Liebe hingegeben. In diesem sü?en Bewu?tsein schlief ich fest ein und erwachte er
nach dem Wiedersehen von dannen. Das Mondlicht wollte mir silberner erscheinen, der Marmor kühler, der Duft der Doppeljasminen berauschender, der Ruf der Kokila l
nd auch "Herzensfrieden" nennen ja die Dichter den Asoka, den ich nirgends so sch?n gewachsen gesehen habe wie gerade dort. Die speerf?rmigen, nimmer ruhigen Bl?tter gl?nzten in den Mondstrahlen und lispelten im leisen Nachtwinde, und zwischen ihnen glühten die goldigen, orangefa
n wir weit hinaus ins Land, sahen die Silberb?nder der beiden Flüsse sich durch die ungeheure Ebene winden und sich an der hochheiligen St?tte vereinigen, die sie die "Dreilocke" nennen, weil sie glauben, da? die himmlis
en Schneegipfel die Wohnung der G?tter, dessen unerme?liche W?lder und tiefe Felsenklüfte
hishma, in silberner Rüstung und wei?em Gelock auf hohem Wagen emporragend, seine glattr?hrigen Pfeile über die Feinde regnen lassen; der tapfere Phagadatta würde auf seinem kampfwütigen, rüsselschwingenden Ilfenstier heranstürmen, der gewandte Krishna das wei?e Viergespann Arjunas in das wildeste Kampfgetümmel hineinjagen. O, wie sehr habe ich den Gesandten um seine Zugeh?rigkeit zur Kriegerkaste beneidet, als er mir sagte, sei
Heroen, die in den Liedern leben. Welcher, k?nnten wir freilich nicht wissen, da durch diesen
e etwas geh?rt--wie ich denn überhaupt fand, da?, wie alles andere, au
ihn in seinen Garten gepflanzt habe, einen Baum, dessen tiefrote Blüten weit in die Runde ihren Duft verbreiten. Und wer diesen Duf
auch unsere Namen gewesen sein m?gen. Und vielleicht sind Liebe und Treue das einzig Wirkliche, das Namen und Gestalten wechselt. Sie sind die Melodien, und wir die Lauten, auf denen sie gespielt werden. Die Laute zerbricht, und eine andere wird gestimmt; aber die Melodie blei
ndert ob solcher seltsamen Gedanken. Sie aber fügte mit
ch etwas ?hnliches verlauten lie?: ich solle nur zu Krishna beten und das Denken den Brahmanen überlassen. Da ich nun a
mit den Worten, die Damayanti, im Walde umherirrend, an den Asoka richtet, nur da? die schmiegsamen Clokaverse des Dichters
Wehklage lausche de
'Herzfrieden'! diesem He
sp?hend, sprechend mi
Herzwalter wandert, wo
en an, in deren Tr?nen das Mondlicht sich
denkst, dann stelle dir vor, da? ich hier stehe und so mit diesem sch?
e Arme und pre?te mein
e herab und lie? sich auf unsere tr?nenfeuchten Wangen nieder. Vasitthi nahm sie l?chelnd i
Somadatta auf einer Bank nicht weit von uns entfernt sa?, sprang auf, und
gen schon an abzufallen. Bald we
ll, sondern nur solche scharlachrote, wie jene, die Freund Kamanita soeben in seinem Gewande verbarg. Denn im goldenen Buch der Liebe hei?t es: 'Safrangelbe Neigung nennt
ine Medini auf ihre lus
auch mit ihrem sü?en L?cheln, indem s
der Hals Qivas wurde, als der Gott das Gift verschlang, das sonst die Wesen vernichtet h?tte. Und so mu? es auch sein: auch das Gift des Lebens mu? die wahre Liebe vertra
Vasitthi in jener Nacht u