Der Pilger Kamanita
ilger eine kleine Weile. Dann seufzte er, strich sich mit
laut lachen, weil ich h?rte, da? es Leute gebe, die diese Welt ein Jammertal nennen und ihre Gedanken und Wünsche darauf richten, nicht mehr unter den Menschen wiede
r Terrasse wa
d mit dem beruhigenden Bewu?tsein, nur von vorn bedroht zu sein, fingen wir an, für unser Leben und unsere Liebe zu fechten. Wir bissen die Z?hne zusammen und waren schweigsam wie die Nacht, w?hrend wir so ruhig wie m?glich parierten und stie?en; unsere Gegner aber heulten wie die Teufel, um sich gegenseitig anzufeuern, und wir vermeinten acht bis zehn Stimmen unterscheiden zu k?nnen. Wenn sie nun auch ein p
en zerbrechen würden, w?hrend die unserigen ihnen geh?rig zwischen die Rippen fahren sollten. Obwohl wir nun die ?u?erste Vorsicht beobachteten, mu? aber doch wohl ein leises Ger?usch ihren Verdacht erweckt haben. Denn der erhoffte blinde Angriff erfolgte nicht, wohl abe
ffen hatte; und diesen Augenblick benutzten wir nun, in der Richtung, in der wir gekommen waren, eilends davon zu laufen. Wir wu?ten, da? hier die Kluft allm?hlich enger wurde und ziemlich steil aufstieg, und da? man zuletzt ohne überm??ige Mühe die H?he erklettern konnte. Doc
unden, und so gelangte ich denn endlich, auf Somadattas Arm gestützt, glücklich
einer schweren Krankheit befallen worden. Ihre getreue Milchschwester Medini ging aber tagt?glich von einem Krankenlager zum anderen, und so fehlte es uns wenigstens nicht an dauernder Verbindung und an sinnigem Verkehr. Blumen wanderten zwischen uns hin und her, und da wir beide in die Wissenschaft der Blumensprache eingeweiht waren, vertrauten wir uns durch diese lieblichen Boten gar mancherlei an
it dem ich an jenem unverge?lichen Nachmittage im Parke um Vasitthis Ball gerungen hatte: kein anderer war es als er, der die gedungenen M?rder auf mich gehetzt hatte. Ohne Zweifel hatte er
itthi das Herz gehabt h?tte, mich alln?chtlich t?dlicher Gefahr auszusetzen, so blieb uns doch eine solche Versuchung erspart. Der b?se Satagira mu?te die Eltern meiner Geliebten von unseren geheimen Zusammenkünften unterri
gar sp?henden Blicken ausgesetzt fühlten! Vasitthi beschwor mich, die Stadt, wo mir in ihrer N?he t?dliche Gefahr drohte, sofort zu verlassen. Sie klagte sich bitter an, da? sie an jenem unverge?lichen ersten Abend auf der Terrasse durch ihren Eigensinn mich zum Bleiben überredet und mich dadurch beinahe schon in den Rachen des Todes getrieben habe; vielleicht würden in diesem Augenblick neue Meuchelm?rder gegen mich gedungen. Wenn ich mich nicht durch schleunigste Abrei
ch vertraute auf die Erfindungsgabe meiner Geliebten, die nunmehr, durch Sehnsucht nach mir und durch Angst um mein Leben angespornt und von der schlauen und in Liebessachen bewanderten Mi